Und, wie war’s so auf der Frankfurter Buchmesse?

Frankfurter Buchmesse

 

Cool war’s auf der Frankfurter Buchmesse!
Will heißen:
Inspirierend. Spannend. Interessant. Sehr gut organisiert.
Und trotz der Größe herrschte eine so relaxte Atmosphäre, die mich wirklich überrascht hat. Besonders aufgefallen sind mir die vielen gutgelaunten Jugendlichen, die sich zum großen Teil aufwändig und toll anzusehen verkleidet haben.

„Cosplayer“ seien sie, erklärt mir das hübsche Mädchen auf meine Nachfrage. Um ihren Hals baumelt ein Schild mit der Aufschrift „free hugs“.

Und Cosplayer verkleiden sich nämlich mit ganz viel Liebe zum Detail wie ihre Lieblingscharaktere aus japanischen Mangas und Animes. Irgendwie so wie sie hier:manga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und das mir so sympathische Gastland Finnland ist übrigens nicht nur mit rund 50 Autorinnen und Autoren angereist, sondern auch mit einer mobilen Sauna!

Hier sind erstmal die nackten Zahlen zur 66. Frankfurter Buchmesse:

* 7300 Aussteller aus 100 Ländern
* 3400 Veranstaltungen rund ums Buch und Lesen
* 9000 akkreditierte Journalisten
* 275.000 Besucher. Verleger. Autoren. Agenten. Buchhändler. Leser. Blogger.

Es gab dieses Jahr einige Neuerungen auf der Messe.

Besonders interessant fand ich ja:

* Selfpublishing. Beispielsweise geführte Touren mit Stopps bei den Selfpublishing Verlagen und Dienstleistern. Workshops und Seminare.

* Autoren Lounge. Rückzugsort und Treffpunkt für Autoren unterschiedlicher Verlage zum Austauschen untereinander.

* Deutschen E-Book Award.

* Kids Friday. Altersgerechte Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Mitmachstationen. Kontakt zu Ausstellern. Wissenswertes rund ums Buch und die magische Bedeutung des Lesens.

Es gab für mich so viel Spannendes, Lesungen, interessante Begegnungen, alle kann ich hier unmöglich aufzählen. Deshalb kurz und handverlesen, was mir besonders gefallen hat.

Die Verleihung des Virenschleuder Preis 2014 am Freitagabend im Lesezelt.

Leander Wattig ist den meisten bestimmt bekannt. Er ist ein sehr erfolgreicher Blogger und Projektmacher aus Berlin. Den Virenschleuderpreis hat er 2011 ins Leben gerufen, er läuft in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse.

Ähm ja. Wie Virenschleuderpreis?

Was erstmal ein bisschen unappetitlich klingt, ist in Wirklichkeit natürlich der genialste Name überhaupt.

Tatsächlich ist der Name sogar brillant, denn darum geht es doch bei guter PR: Nämlich möglichst viele Leute mit echter Begeisterung für tolle Inhalte anzustecken. Im echten Leben und im Social Web. Infektionsherde schaffen!

Eine richtige Virenschleuder ist also dann hochgradig ansteckend, wenn sie für ihr Thema fiebert.

Drei hochkarätige Virenschleudern in drei Kategorien wurden ausgezeichnet:

Voilà:

 

Und zum Schluss natürlich mein persönlicher Lieblingstermin auf dieser Frankfurter Buchmesse: Der Besuch am Stand von meinem Verlag. Dem Größenwahnverlag.

Ach. Alleine von dem Namen Größenwahnverlag könnte ich 24/7 schwärmen. Und erst von den Menschen dahinter!

Größenwahverlag Buchmesse Frankfurt 2014

Diesen großartigen Verlag gibt es jetzt übrigens seit fünf Jahren und er hat sich unter anderem auf die Fahnen geschrieben:

„Den Mut zum Verlassen des Mainstreams, gewürzt mit einer Prise Sinn für Schräges“.

Mehr könnt ihr HIER lesen.

Lange vor Gründung des Verlags, nämlich seit 40 Jahren gibt es das dazugehörige Café Größenwahn. Eine absolute Institution in Frankfurt. Quasi das Wohnzimmer der 68er Bewegung.

Ja, und ein persönliches Treffen mit dem Verleger, der Herausgeberin, Lektorin und den sympathischen und talentierten Mitautorinnen und Autoren, das ist wirklich eine Herzensangelegenheit von mir gewesen und war mein ganz persönliches Highlight auf dieser Frankfurter Buchmesse.

Größenwahnverlag Buchmesse Frankfurt 2014

♥ Doris

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