Mit meinem Buch in Kreuzberg // Lesung im Schnapphahn

Kennst du den „Schnapphahn“?

Dieser wunderbare Laden befindet sich in der Dresdner Straße, einer Ecke Kreuzbergs, die ich sehr mag.

Der Tagespiegel schrieb mal:

(…)  Mit ziemlicher Sicherheit trifft man ein paar Türen weiter Axel Wunsch an der Theke seines Ladens. „Der Schnapphahn in der babinischen Republik“ heißt das Geschäft, in dem der einstige Journalist verkauft, ausschenkt und unterhält. Die ursprüngliche Idee für den Laden waren satirische Literatur, Lesungen und der Verkauf von Obstbränden. Aber: „Der Laden ist ein Organismus und entwickelt sich ständig weiter“, sagt Wunsch. „Nach sechs Monaten war das ursprüngliche Prinzip obsolet.“ Aufgrund der großen Nachfrage verkauft er nun auch Weine, lässt Geburtstage in seinem Laden feiern, schenkt zu „Besenwirtschaftspreisen“ Getränke aus. Dafür gibt es eine kleine Theke sowie Holzregale mit allerlei Alkoholischem. Im hinteren Teil führt eine Wendeltreppe zu einer Kanzel, von der Literaten und Kabarettisten Texte vortragen. Wunsch selbst beschreibt den Schnapphahn als Ort „zwischen Trinkkultur und Kulturkritik“.

Anlässlich der Kreuzberger „Langen Buchnacht“ habe ich in diesem Jahr dort mit zwei anderen Autoren vor einem grandiosem Publikum gelesen. Es war rammelvoll, die Stimmung derart sensationell, so dass ich immer noch eine wohlige Gänsehaut bekomme, wenn ich daran denke.

Und deshalb freue ich mich auch wie Bolle, dort nächste Woche aus meinem Buch „Wünsch dir was, aber pass auf!“ zu lesen.

Und einen brandneuen (preisgekrönten) Text wird’s auch geben.

Wo: Schnapphahn. Dresdner Straße 14. 10999 Berlin

Wann: Dienstag 28.11. 2017 // 21:11 Uhr

Bis  denne.

♥ Doris

Meine Lesung in Hamburg // Literaturhotel Wedina

Am Sonntag, 24. September 2017 lese ich um 17 Uhr aus meinem neuen Buch „Wünsch Dir was, aber pass auf!“ im Hamburger Literaturhotel Wedina 

Das wunderschöne Haus befindet sich mitten in St. Georg und hat sich seit 1999 mit Herz und Seele der Literatur verschrieben. Auch dank der engen Zusammenarbeit mit dem Hamburg Literaturhaus, ist es DAS Hamburger Domizil für Autoren und Moderatoren aus dem In- und Ausland.

Wer schon alles dort gelesen hat?

Na, zum Beispiel Amos Oz, Henning Mankell und Martin Walser.

Hier geht’s zur Lesung Kultursalon mit Doris Lautenbach.

Wie sehr ich mich freue!

♥ Doris

 

Wünsch dir was, aber pass auf!

„Hey. Seit wann liest du denn in deiner Mittagspause Bücher?“

„Hey. Ich hab doch mit dem Rauchen aufgehört. Und das mit dem Lesen war ein Tipp von Nina. Zwecks Ablenkung und so. Funktioniert ganz gut. Meistens jedenfalls.“

„Ach cool. Glückwunsch. Und was lieste da so? Zeig mal. Kurzgeschichten? Ist ja gar nichts für mich. Wenn ich lese, dann nur Romane.“

„Ja, ich auch eigentlich. Aber Kurzgeschichten werden so oft unterschätzt. Meinte die Buchhändlerin neulich auch. Und dass das Schreiben von short stories eine ganz eigene Kunst für sich ist. Alice Munro und so. Und ganz ehrlich? Momentan steht mir der Sinn auch gar nicht nach ellenlangen Romanen.  Vielleicht, wenn ich mich mal wieder länger als 20 Minuten am Stück konzentrieren kann. Scheiß Nikotin-Entzug.“

„Hm.  Wünsch dir was, aber pass auf! Und worum geht’s da? Doch nicht etwa, wie man Bestellungen beim Universum aufgibt, und wie man es dann dazu kriegt, dass es liefert?“ (reißt entsetzt die Augen auf)

„Gott, nein, natürlich nicht! Meinst Du, ich stehe jetzt auf so Esoterik-Kram, oder was? Wünsch dir was, aber pass auf! sind völlig unterschiedliche Geschichten. Schwer zu beschreiben. Teils schräg, manchmal poetisch, dann wieder ziemlich böse. Manche gehen mir gar nicht mehr aus dem Kopf.

„Wie heißt die Autorin? Doris Lautenbach? Nie gehört.“

„Kannte die auch nicht. Die bloggt auch und…“

„Oh, ne. Dass jeder Blogger heutzutage meint, ein Buch schreiben zu müssen. Schlimm!“

„Ja, aber warte mal. Die hier hat auch vorher schon Geschichten veröffentlicht. Hörbuchsprecherin ist sie wohl auch. Außerdem liest sie regelmäßig bei literarischen Veranstaltungen und auf Lesebühnen. Ihre Stimme find ich ganz ok. Kannste bei youtube hören.“

„Aha. Na ja, der Titel hat jedenfalls was. Wünsch dir was, aber pass auf! Könnte ich mir auf nem T-Shirt vorstellen.“

„Echt jetzt? Och nö.“