Radiosendung mit Ilke S. Prick

Ich weiß noch genau, wie ich Ilke kennengelernt habe.

Einige Jahre ist er mittlerweile her, dieser Sonntagabend im Dezember. Ich war zum ersten Mal mit meinen Texten in einer Radio-Sendung eingeladen. Kurz vor Beginn war mir schlecht vor Aufregung und mein Kopf so leer, wie bei jeder einzelnen Mathe-Klausur meines Lebens. Und dass, obwohl ich mir keinen reizenderen Moderator hätte wünschen können.

Ungefähr zehn Minuten vor der Live-Sendung kam Ilke ins Studio. Und es klingt eigenartig, aber ich schwöre, dass es stimmt. Denn nach einigen Sätzen mit ihr fühlte ich mich schlagartig so viel besser, konnte mich plötzlich entspannen und wusste, alles wird gut. Und wie es das wurde.

Kennt ihr auch solche Menschen? Gut festhalten. Sie sind selten.

Hinterher sind wir zu dritt was trinken gegangen. Und am nächsten Tag habe ich mir alle Jugendbücher von ihr gekauft, die ich seitdem unzählige Male in verschiedenen Lesegruppen vorgelesen habe.

Ich mag ihre Art zu schreiben und ihr feines Gespür so sehr. Das Nachdenkliche, Suchende, das aber trotzdem leicht daher kommt. Ilke ist übrigens nicht nur Schriftstellerin, sondern auch Psychologin.

Am 14. 11. 16 erscheint der neue Roman von Ilke S. Prick.
Hier geht’s zum Buch. Der Insel Verlag hat es mir netterweise schon vorab zugeschickt.

Und wenn ihr auch vor dem offiziellen Erscheinen schon mal reinhören wollt, dann lege ich euch die Radio-Sendung „Auslesen“ mit Max van der Oos ans Herz.

Am Sonntag, 13.11.16 um 16 Uhr wird Ilke aus „Vergissmeinicht war gestern“ lesen.

„Vergissmeinnicht…“ ist eine Geschichte über eine Trennung und einen Neuanfang. Über Farben, über Bilder, über Liebe und Verluste. Es gibt ein Taxi, einen Hund und tausend Zucchini. Es gibt einen zauberhaften Hinterhof, eine Insel aus Kornblumen, und es gibt Autos, die in Flammen aufgehen.

Hier könnt ihr zuhören:

für die Berliner*innen Ukw 91,0 oder Kabel 92,6

Für alle anderen gibt es im Internet den Radio-Livestream unter:

www.alex-berlin.de/radio

♥ Doris

Meine Lesung im Februar mit den Unerhörten

Am Donnerstag, dem 11. Februar 2016 lese ich wieder mit meinen wundertollen Kolleginnen und Kollegen der literarischen Lesebühne „Die Unerhörten“ in Friedrichshain.

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Thema der Lesung: Mitten drin

Einen granatenguten Stargast haben wir natürlich auch: Die wunderbare Schriftstellerin Ilke S. Prick, deren letzten Roman „Essen mit Freunden“ ich so sehr mochte, wird dieses Mal mit von der Partie sein.

Wir lesen im schönen Antiquariat Tasso:

Frankfurter Allee 11
10247 Berlin

Beginn: 20 Uhr

♥ Doris

Das Meer und mehr

Lesung mit Ilke S. Prick, piano Joe Becker

Ilke S. Prick im Noymann Miller

Meine Tochter liebt sie heiß und innig, die Bücher von Ilke S. Prick. Völlig zu recht, kann ich nur sagen, das Vorlesen daraus macht auch mir richtig viel Spaß. Außerdem finde ich ihren literarischen Blog „Nachrichten vom Küchentisch“ außerordentlich gut geschrieben und in vielerlei Hinsicht inspirierend.

Deshalb habe ich mich letzten Mittwoch auch ganz besonders auf den Abend im wunderbaren Noyman Miller gefreut! Texte an Musik – vom Aufbrechen, Ankommen und Verlorengehen.

Der Luxusliner „MS Noyman Miller“ legte dann auch pünktlich und mit eindrucksvollem „Tuten“ (sehr gut, Joe Becker am piano) ab, wir Passagiere lagen in kuscheligen deckchairs, liebevoll umsorgt von unseren persönlichen NM Stewards Karsten und Markus, die Gischt schäumte, dahinten, ist das ein Flamingo, und die bunten Fähnchen flatterten fröhlich im warmen Wind. Schnell befanden wir uns auf offener See und lauschten gebannt Ilke S. Pricks exquisiten Texten über Meerjungfrauen, Schiffsgeistern und Schwimmflossen in der heimischen Badewanne. Fragten uns mit ihr, wozu Mädchen Matrosen brauchen und ließen uns von weiterem Seemannsgarn verzaubern. Zwischendurch einige Häppchen feine Lyrik, auch en français, und als unser deluxe Kreuzfahrtschiff schließlich wieder den heimischen Hafen ansteuerte, wollte partout keiner von Bord.

Und dann die Zugabe. Überraschung! Ilke kann nicht nur klasse schreiben und die Passagiere mit ihrer eindrucksvollen Stimme in den Bann ziehen, sie kann sogar auch singen. Chapeau!