So hübsch! Miete ein Fach

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„Na, schwärmst du schon wieder von irgendwas?“

Das fragte mich neulich der Mann von meiner Freundin U., als er im Vorbeigehen mitkriegte, wie ich ihr gerade von dieser unglaublich tollen Autorin berichtete.

(Anmerkung der Redaktion: Donna Tartt. Und wer bei der nicht ins Schwärmen gerät, ich weiß ja auch nicht).

Er lachte dabei, aber ich spürte genau, ein Kompliment war das jetzt nicht. Jedenfalls, ja, er hat Recht, ich neige sehr zu überbordender Begeisterung, was einige Leute manchmal irritiert, wie halt auch den Gatten von U., aber das ist mir erstens egal und zweitens kann ich gar nicht anders. Ich wüsste gar nicht wie.

Sei mal bitte etwas weniger begeistert. Oder wie.

Ich krieg mich manchmal, oder meinetwegen auch häufig, gar nicht ein, wie viel tolle, inspirierende Menschen es so gibt, die sich Dinge trauen und einfach machen, die Power und Stil haben und Energie. Manchmal klicke ich mich einfach so durch Kreativ- Blogs, nur, um mich zu freuen, über all die köstlichen und wunderbar fotografierten Rezepte, die liebevoll selbstgerührten Cremes, den außergewöhnlichen Schmuck und die handgeschneiderten Traum-Klamotten.

Kein Wunder und wie schön, dass Seiten wie DaWanda & Co. boomen!

Jedenfalls bin ich ja nicht nur eine Schwärmerin, sondern auch die Queen der erstklassigen Überleitung.

Denn: Apropos Kreativität. Power und Energie. Leidenschaft.

Hier meine wunderbare Entdeckung vom Wochenende: Miete ein Fach.

Das Konzept ist gar nicht neu, erzählt mir die sympathische Besitzerin Daniela Labahn, die das Geschäft in Charlottenburg seit zwei Jahren mit ihrem Mann Andreas betreibt.

Im September sind sie in die Kantstraße 84 umgezogen. Der Laden hier ist größer und hat eine Küche, wie schön, denn jetzt ist Miete ein Fach auch gleichzeitig ein Café mit deliziös hausgemachtem Kuchen, einem kuscheligen Sofa und Leseecke.

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Blog Doris Lautenbach_5Auch werden kreative Kurse angeboten. Schönes Beispiel: Pralinenherstellung.

Die hundert Regalfächer im Laden werden vermietet. Sie kosten zwischen fünf und sieben Euro in der Woche. Der Mieter bestimmt den Preis für seine Produkte selber, sobald der Mietpreis erwirtschaftet ist, bekommen die Labahns 10% vom Verkaufserlös.

Blog Doris Lautenbach_1Blog Doris Lautenbach_2Blog Doris Lautenbach_6Ist das bitte eine tolle Idee.

Ich finde den Mix aus Alt, Neu und Selbstgemacht jedenfalls unwiderstehlich und freu mich schon aufs nächste Mal!

♥ Doris