Ein paar Dinge, die mir den November versüßen

Doris Lautenbach-Schlittschuhe

* Eislaufen.
Anmutig. Und apart. Und berauschend. Und…boing.
Habe ich schon als Schülerin so gemocht und es gehört immer noch zu meinen schönsten und liebsten Novemberritualen. Köstliche Crêpes hinterher sind Pflicht, genauso wie der bitter-süße Muskelkater nach dem allerersten Lauf der Saison. Besonders gerne drehe ich meine Eisbahn-Pirouetten ja im Dunkeln, bei Flutlicht und Mondschein, der den frostigen Untergrund so schön glitzern lässt, dazu Musik und die zahlreichen hübsch zurechtgemachten Teenies, die sich dort so gerne zum gegenseitigen schöne Augen machen und aus Versehen in die Arme fallen treffen. Bezaubernd.

* Eislaufen ohne selbstgemachten Birnenpunsch geht gar nicht. Meinen mache ich so:

Eine Flasche Birnensaft, 2 gewürfelte Birnen, 1 Sternanis, 2 Zimtstangen, 2 Nelken, gehackten Ingwer und Ahornsirup erhitzen. Nicht kochen. Alles durch ein Sieb in eure hübscheste Thermosflasche geben.

* Gerade höre ich ununterbrochen diese CD von Arcade Fire. (Jetzt gerade auch) Und besonders liebe ich dieses Lied. Und wünschte inständig, ich wäre bei dem Konzert hier im Astra dabei gewesen.

* „Zucker, Zimt und Liebe“. Für mich eines der weltschönsten Food-Blogs.
Fotos, Rezepte und Texte vom Allerfeinsten.

* Ein neues Projekt. Das noch geheim ist. In das ich aber jetzt schon so was von verliebt bin. Zusammen mit zwei unglaublich tollen Power-Ladies.
Ich freue mich schon, euch demnächst darüber zu berichten.

* Meine funkelnagelneue Wimperntusche. Le Volume. Liebe auf den ersten Blick mit jetzt unglaublich langen und dichten Klimper-Wimpern. Spektakulär. Von Chanel.

*Nachts backen. Doch wirklich. Sich zur Geisterstunde im stillen Haus die Schürze umzubinden und Deliziöses zu fabrizieren, das ist magisch. Diesen Kuchen zum Beispiel. Mit Äpfeln, Pistazien und Rosenwasser. Wie der duftet!
Himmlische Träume hinterher wie in 1001 Nacht und ein zuckersüßes Erwachen am Morgen danach sind euch garantiert.

* Die Lesung von Monika Maron in Dahlem. Was für eine Schriftstellerin. Und wie wunderbar, sie live zu erleben. Ihren neuen Roman „Zwischenspiel“ hatte ich vorher schon gelesen. Ein Kunstwerk, wie ich finde. Es geht um Leben und Sterben, Erinnerung und Schuld. Um eine Begegnung mit den guten und bösen Geistern der Vergangenheit. Unbedingt zu empfehlen.

* Ein stundenlanger Ausritt durchs brandenburgische Umland bei Klirrkälte und Sonne. Danke, Anna. Ich mag Dich und Deine Pferde so unglaublich gerne!

* Diese Ausstellung hier in der Berlinischen Galerie.

* Und die in der Akademie der Künste.

Ich wünsche uns allen einen wintersüßen Dezember!

♥ Doris