Das Größenwahnmärchenbuch Band 3 – Warum wir jetzt Märchen brauchen

Der Wind rüttelt am Dachgeschossfenster, Fassungslosigkeit macht sich breit, die Welt spielt verrückt und jeder Versuch, sich mit Schönem abzulenken ist willkommen.

Die Sehnsucht nach Mutmachern, die das Gemüt erhellen und die Seele nähren, ist groß.

Genau zum richtigen Zeitpunkt trifft da tröstliche Post vom Größenwahnverlag ein.

Das neue Märchenbuch ist da!

Größenwahn Märchenband 3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beinahe kann man es schon eine liebgewonnene Tradition nennen, die mittlerweile zu meinem November gehört, wie gebrannte Zimtmandeln, ein Hauch Melancholie und ein ausgewachsener Wärmflaschen-Spleen.

21 wunderbare Märchen sind es geworden. Und wie immer sind diese liebevoll ausgewählt und voller Sorgfalt lektoriert von der Herausgeberin Edit Engelmann, und ich kann mich nur wiederholen und sagen, wie sehr ich mich freue, dass ich auch für den dritten Band eine Geschichte beisteuern durfte.

Märchen versorgen uns mit existentiellen Dingen. Zum Beispiel mit Phantasie. Und mit Mut und Zuversicht.

Und davon kann man ja bekanntlich nie genug haben, von Zuversicht, auf dass es immer weiter geht, auf dass sich Lösungswege auftun, egal, wie ausweglos doch eine Situation zunächst scheinen mag.

Im Märchen wird das Böse überwunden, neidische Stiefmütter und psychopathische Hexen erhalten ihre gerechte Strafe und am Ende steht die Erkenntnis, dass es sich lohnt, Gutes zu tun, am Ball zu bleiben und vor allem, niemals aufzugeben. Denn:

Du bist nicht allein. Trau‘ dich, etwas zu riskieren.

Die Geschichten in diesem Buch über das Unglaubliche, das Fantastische und das Zauberhafte, sind alle lesenswert. Ich habe mich besonders in den rührenden Wolf Paul verliebt, der sich so sehr wünscht, Schauspieler zu sein.

Märchen ist Poesie

Und auch die Märchen über ein entzückendes Trüffelschwein, das rachsüchtige Rumpelstilzchen und all die anderen, lese ich in einem Rutsch, und könnte beim besten Willen nicht sagen, welches ich am liebsten mag.

Anmerken muss ich nur noch ganz schnell, wie besonders toll auch die Illustrationen von Ferdi Tosunlu geworden sind.

Diese hier gehört zu meinem ziemlich unheimlichen Märchen „Katzenjammer“, in der eine Katze beim Spaziergang auf das Böse trifft. Die Illustration passt einfach hervorragend!

Katzenjammer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganz im Sinne von James Krüss also:

„Haltet die Uhren an. Vergesst die Zeit. Ich will euch eine Geschichte erzählen.“

♥ Doris