Meine Lesung auf der Frankfurter Buchmesse // #1000 Tode

Über das großartige Projekt „1000 Tode schreiben“ aus dem Berliner Frohmann Verlag habe ich auf meinem Blog ja schon häufig geschrieben. Nochmal kurz zusammengefasst:

Die Idee war und ist, in Form von tausend kurzen Texten tausend höchst subjektive Ansichten auf den Tod zu versammeln, damit diese zusammenwirkend einen transpersonalen Metatext über den Tod schreiben, aus dem wiederum ein plausibles Bild dessen entsteht, wie der Tod in der heutigen Gesellschaft wahrgenommen wird, welche Realität er hat, wie und was er ist. Die Autor- und Herausgeberanteile am Erlös gehen als Spende an das Kindersterbehospiz Sonnenhof in Berlin-Pankow.

Auf der Frankfurter Buchmesse 2017 habe ich zusammen mit drei anderen Autorinnen und Autoren meinen Text daraus gelesen.

Hier ist jetzt das Video dazu.

Los geht’s mit der Lesung ab Minute 30. Ich empfehle euch aber, das ganze Video zu schauen. Die wunderbare Christiane Frohmann moderiert.

♥ Doris

 

 

 

Meine Lesung in Hamburg // Literaturhotel Wedina

Am Sonntag, 24. September 2017 lese ich um 17 Uhr aus meinem neuen Buch „Wünsch Dir was, aber pass auf!“ im Hamburger Literaturhotel Wedina 

Das wunderschöne Haus befindet sich mitten in St. Georg und hat sich seit 1999 mit Herz und Seele der Literatur verschrieben. Auch dank der engen Zusammenarbeit mit dem Hamburg Literaturhaus, ist es DAS Hamburger Domizil für Autoren und Moderatoren aus dem In- und Ausland.

Wer schon alles dort gelesen hat?

Na, zum Beispiel Amos Oz, Henning Mankell und Martin Walser.

Hier geht’s zur Lesung Kultursalon mit Doris Lautenbach.

Wie sehr ich mich freue!

♥ Doris

 

Wünsch dir was, aber pass auf!

„Hey. Seit wann liest du denn in deiner Mittagspause Bücher?“

„Hey. Ich hab doch mit dem Rauchen aufgehört. Und das mit dem Lesen war ein Tipp von Nina. Zwecks Ablenkung und so. Funktioniert ganz gut. Meistens jedenfalls.“

„Ach cool. Glückwunsch. Und was lieste da so? Zeig mal. Kurzgeschichten? Ist ja gar nichts für mich. Wenn ich lese, dann nur Romane.“

„Ja, ich auch eigentlich. Aber Kurzgeschichten werden so oft unterschätzt. Meinte die Buchhändlerin neulich auch. Und dass das Schreiben von short stories eine ganz eigene Kunst für sich ist. Alice Munro und so. Und ganz ehrlich? Momentan steht mir der Sinn auch gar nicht nach ellenlangen Romanen.  Vielleicht, wenn ich mich mal wieder länger als 20 Minuten am Stück konzentrieren kann. Scheiß Nikotin-Entzug.“

„Hm.  Wünsch dir was, aber pass auf! Und worum geht’s da? Doch nicht etwa, wie man Bestellungen beim Universum aufgibt, und wie man es dann dazu kriegt, dass es liefert?“ (reißt entsetzt die Augen auf)

„Gott, nein, natürlich nicht! Meinst Du, ich stehe jetzt auf so Esoterik-Kram, oder was? Wünsch dir was, aber pass auf! sind völlig unterschiedliche Geschichten. Schwer zu beschreiben. Teils schräg, manchmal poetisch, dann wieder ziemlich böse. Manche gehen mir gar nicht mehr aus dem Kopf.

„Wie heißt die Autorin? Doris Lautenbach? Nie gehört.“

„Kannte die auch nicht. Die bloggt auch und…“

„Oh, ne. Dass jeder Blogger heutzutage meint, ein Buch schreiben zu müssen. Schlimm!“

„Ja, aber warte mal. Die hier hat auch vorher schon Geschichten veröffentlicht. Hörbuchsprecherin ist sie wohl auch. Außerdem liest sie regelmäßig bei literarischen Veranstaltungen und auf Lesebühnen. Ihre Stimme find ich ganz ok. Kannste bei youtube hören.“

„Aha. Na ja, der Titel hat jedenfalls was. Wünsch dir was, aber pass auf! Könnte ich mir auf nem T-Shirt vorstellen.“

„Echt jetzt? Och nö.“