Kreuzberger Literaturnacht 2017 // Meine Lesung im Schnapphahn

Mein Buch „Wünsch dir was, aber pass auf“  ist ja seit letztem Montag auf dem Markt. Und jetzt geht’s dann auch los mit ganz vielen Lesungen an wunderbaren Orten. Yippee!

Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich es liebe, vor und für Publikum zu lesen.

Am kommenden Samstag, 20. Mai 2017 wird sich der Kiez rund um die Oranienstraße wieder verwandeln – in einen magischen Raum für Worte, Stimmen, Gedanken, Texte. In vielfältigen Veranstaltungen wird das Publikum Autorinnen und Autoren, Verlagsmenschen und Performern live begegnen und Literatur in vielfältigen Facetten erleben.

Wie immer bei freiem Eintritt für alle Veranstaltungen.

Im Rahmen dieser besonders schönen Veranstaltung, lese ich erstmals live eine Geschichte aus „Wünsch dir was, aber pass auf“.

Und zwar im sehr tollen Schnapphahn in der Babinischen Republik

Wann: 21.30 Uhr

Wo: Dresdener Straße 14, 10999 Berlin

Kommt nach Kreuzberg. Ich freu mich.

♥ Doris

#FreeDeniz

Wir möchten unsere gemeinsame Veranstaltung am 20. Mai nutzen, um unsere Solidarität mit dem seit 14. Februar 2017 in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel auszudrücken – wie auch mit allen anderen inhaftierten Journalist*innen und Autor*innen. Deshalb werden wir vor vielen Lesungen kurze Texte von Deniz Yücel lesen.

Mein Buch ist da!

Wünsch dir was, aber pass auf!

So heißt mein neues Buch, das morgen, am 15. Mai 2017 im wunderbaren Storyhouse Verlag erscheint.

Ich sag euch, das eigene Buch in den Händen zu halten, ist so ein tolles Gefühl!

Demnächst wird es natürlich ganz viele Lesungen mit „Wünsch dir was, aber pass auf!“ geben.

Hier gibt´s übrigens eine kleine Vorab-Lesung:

Kaufen könnt ihr das Buch natürlich in jeder Buchhandlung. Ich schicke es aber auch gerne zu, und schreib euch was Nettes rein.

♥ Doris

Nick Cave – sein neues Album Skeleton Tree // plus Kinofilm

Ach, Nick.

Wie schwer es mir fällt, angemessene Worte zu finden. Worte, die auch nur ansatzweise beschreiben können, was mir seine Musik, seine Energie und die unzähligen Konzerte (von denen jedes einzelne ein grandioses Ereignis war), die ich im Laufe der Zeit besucht habe, bedeuten.

Seine so unterschiedlichen künstlerischen Phasen, ich liebe sie alle: Die wundersam- schön-melancholischen Balladen, die dunkle Poesie der „Murder-Ballads“. Seine häufig schwere und düstere Sprache (Gewalt. Biblische Vergeltung. Und immer wieder Gott). Seinen erzählerischen Gesangs-Stil. Seine wahnsinnige Stimme. Die Melancholie und das gleichzeitig Kraftvolle, das Nick Cave ausstrahlt. Seine Anmut. Und die üppigen Arrangements, das Monumentale in seinenn Songs. Ich mag auch den Bezug und die immer wiederkehrenden Verweise auf die Literatur. Auf Hemingway. Bukowski. Milton. Die Bibel.

Im Juli 2015 verunglückte sein 15-jähriger Sohn Arthur tödlich. Er stürzte nach einem Drogen-Experiment von einem Felsen im heimatlichen Brighton. Die Zwillingsbrüder Arthur und Earl sind die Söhne aus Nick Caves Ehe mit Susie Bick.

Wer aufrund des unfassbar tragischen Ereignisses eine lange kreative Pause von Nick Cave erwartet hatte, irrte.

Am 9. September 2016 erscheint sein neues Album „Skeleton Tree“.

Mit ein bisschen Suchen kann man im Netz jetzt schon den Song „Jesus alone“ hören. Wem beim Refrain „with my voice I’m calling you“  nicht das Herz schwer wird, dem ist nicht zu helfen.

Und ein Tag vor Erscheinen des Albums, also am Donnerstag 8. September 2016 wird der Film dazu weltweit in ausgewählten Kinos gezeigt.

Weiterlesen