LIT: Potsdam // Lesung Doris Lautenbach

EUROPA – EIN GESCHICHTENSCHATZ

Ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr „Sharing Heritage“

2018 ist das Jahr des Europäischen Kulturerbes.

Bedeutende europäische Autor*innen wie Sofi Oksanen (Finn­land), Arnon Grünberg (Niederlande) und Janne Teller (Dänemark) wurden eingeladen, eine Ge­schichte aus ihrem Land zu benennen und zu kommentieren, die ein literarisches Kleinod darstellt. So entsteht ein Geschichtenschatz, der zukünftig europäische Gespräche ermöglicht, die mit dem Satz beginnen: „Ich kenne eine Geschichte aus Deinem Land.“

Der Geschichtenschatz tourt durch Brandenburg und macht Station in Cottbus, Brandenburg/Havel sowie in Frankfurt (Oder) und wird – in Lesungen von bekannten Persönlichkeiten und in offenen Lesekreisen – präsentiert.

ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNGEN
Ich kenne eine Geschichte aus deinem Land

26. Juni 2018: Cottbus
mit​ Ruth​ Reinecke,​ Jutta ​Hoffmann​ und​ Sandow-Frontmann ​Kai-Uwe Kohlschmidt Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst/Dieselkraftwerk |

Am Amtsteich 15 | 03046 Cottbus

28. Juni 2018: Brandenburg/Havel
mit ​Jutta ​Hoffmann, ​Karen​ Schneeweiß-Voigt​ und​ Keimzeit-Sänger​ Norbert ​Leisegang

St. Johanniskirche | Johanniskirchplatz | 14770 Brandenburg/Havel

29. Juni 2018: Frankfurt (Oder)

mit ​Jutta​ Hoffmann,​ Uwe ​Madel​ und ​Doris ​Lautenbach
Kleist Forum | Platz der Einheit 1 | 15230 Frankfurt (Oder)

Die Geschichtenlesungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr und enden um ca. 22.00 Uhr

Karten 10 €, ermäßigt 6 €; Kinder unter 14 Jahren frei

TICKETS

Für das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst/ Dieselkraftwerk in Cottbus sowie das Kleist Forum in Frankfurt (Oder) können Tickets auch direkt dort gekauft werden.

LITERATURERLEBNISSE FÜR ALLE!

Besondere Geschichten kennenlernen – im Gespräch mit anderen Menschen. Das ist die Idee der offenen Lesekreise, in denen die Geschichten aus dem „Europäischen Geschichten­schatz“ gemeinsam gelesen werden. Die offenen Lesekreise in Cottbus, Frankfurt (Oder), Brandenburg/Havel und Potsdam richten sich nicht nur an Literaturinteressierte, sondern  auch an Menschen, die sonst wenig Kontakt zu Literatur haben und über die europäischen Geschichten in den Austausch mit anderen treten wollen. Die Lesekreise finden statt in Bibliotheken, Jugendzentren und anderen Orten, und werden geleitet von Thomas Böhm, Moderator der Sendung „Die Literaturagenten“ auf radioeins.

Potsdam

15.06.2018 | Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum Potsdam | Am Kanal 47 | 14467 Potsdam

20.06.2018 | Belvedere auf dem Pfingstberg | Neuer Garten | 14469 Potsdam

für Teilnehmer von Kultür Potsdam

Cottbus

26.06.2018 | Jugendkulturzentrum Glad-House Cottbus | Str. der Jugend 16 | 03046 Cottbus

26.06.2018 | Bücherei Sandow e.V. | Elisabeth-Wolf-Straße 31A | 03042 Cottbus

27.06.2018 | Frauenzentrum Cottbus e.V. | Thiemstraße 55 | 03050 Cottbus

Brandenburg/Havel

28.06.2018 | Fouqué-Bibliothek | Altstädtischer Markt 8 | 14770 Brandenburg an der Havel

28.06.2018 | Brandenburg Senioren- und Pflegezentrum Quartier Nord | Emsterstr. 7a |

14770 Brandenburg an der Havel

Frankfurt (Oder)

29.06.2018 | Eltern-Kind-Zentrum Nord | Bergstraße 174 | 15234 Frankfurt (Oder)

29.06.2018 | Europa-Universität Viadrina | Große Scharrnstraße 59 | 15230 Frankfurt (Oder)

Die Teilnahme an den offenen Lesekreisen ist kostenfrei und wird in Zusammenarbeit mit unseren Partnern organisiert.

LIT: potsdam

Siegerrunde Kurzgeschichtenwettbewerb // Storyapp-Preis

„Sie haben in einem qualitativ sehr hochwertigen Wettbewerb mit knapp 1300 Zusendungen die Siegerrunde erreicht. Dazu möchten wir ihnen noch einmal herzlich gratulieren! Für die Preisvergabe zum Storyapp-Preis wünschen wir Ihnen viel Glück und melden uns nochmal bei Ihnen, wenn alle Texte veröffentlicht sind.“

Das ist ein Auszug aus der Mail von Otger Holleschek, dem Initiator des 22. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerbs.

Wer sich ein bisschen auskennt, der weiß, wie hoch das Niveau dieses Wettbewerbs ist.

So hoch, dass ich jedenfalls gar nicht erst mitmachen wollte. Ich alter Angsthase.

Umso dankbarer bin ich jetzt meiner Freundin und Kollegin Ilona vom Berliner Autorenverband für ihre energisch-zauberhaften Überredungskünste. Merci, Cherie ♥

Auch wenn es am Ende nicht ganz fürs Siegertreppchen gereicht hat, so bin ich doch sehr stolz auf mein Ergebnis!

Sowas hab ich hier auch noch nie geschrieben. Musste ich mich jetzt auch erst mal trauen. Aber vielleicht sollten wir uns ja alle öfters mal selbst ein bisschen feiern?

Jedenfalls ist mein Wettbewerbstext „Notaufnahme“ nun für den mit 2.000 Euro dotierten Storyapp-Preis nominiert.

Noch bis zum 27. Dezember 2017/ 24:00 Uhr kann auf Storyapp in der Kategorie „Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb“ über den besten Text abgestimmt werden.

Der Text, der die meisten Bewertungen mit der höchsten Punktzahl erreicht, gewinnt den Preis.

Unter storyapp.de befinden sich die Links für iphone und Android. Die App ist kostenlos.

Natürlich möchte ich diesen Preis sehr gerne gewinnen, logisch.

Eingesprochen habe ich meinen Text „Notaufnahme“ auch für euch. Ist ja schließlich bald Weihnachten.

Ihr könnt ihn HIER auf meinem Podcast anhören.

♥ Doris

Mit meinem Buch in Kreuzberg // Lesung im Schnapphahn

Kennst du den „Schnapphahn“?

Dieser wunderbare Laden befindet sich in der Dresdner Straße, einer Ecke Kreuzbergs, die ich sehr mag.

Der Tagespiegel schrieb mal:

(…)  Mit ziemlicher Sicherheit trifft man ein paar Türen weiter Axel Wunsch an der Theke seines Ladens. „Der Schnapphahn in der babinischen Republik“ heißt das Geschäft, in dem der einstige Journalist verkauft, ausschenkt und unterhält. Die ursprüngliche Idee für den Laden waren satirische Literatur, Lesungen und der Verkauf von Obstbränden. Aber: „Der Laden ist ein Organismus und entwickelt sich ständig weiter“, sagt Wunsch. „Nach sechs Monaten war das ursprüngliche Prinzip obsolet.“ Aufgrund der großen Nachfrage verkauft er nun auch Weine, lässt Geburtstage in seinem Laden feiern, schenkt zu „Besenwirtschaftspreisen“ Getränke aus. Dafür gibt es eine kleine Theke sowie Holzregale mit allerlei Alkoholischem. Im hinteren Teil führt eine Wendeltreppe zu einer Kanzel, von der Literaten und Kabarettisten Texte vortragen. Wunsch selbst beschreibt den Schnapphahn als Ort „zwischen Trinkkultur und Kulturkritik“.

Anlässlich der Kreuzberger „Langen Buchnacht“ habe ich in diesem Jahr dort mit zwei anderen Autoren vor einem grandiosem Publikum gelesen. Es war rammelvoll, die Stimmung derart sensationell, so dass ich immer noch eine wohlige Gänsehaut bekomme, wenn ich daran denke.

Und deshalb freue ich mich auch wie Bolle, dort nächste Woche aus meinem Buch „Wünsch dir was, aber pass auf!“ zu lesen.

Und einen brandneuen (preisgekrönten) Text wird’s auch geben.

Wo: Schnapphahn. Dresdner Straße 14. 10999 Berlin

Wann: Dienstag 28.11. 2017 // 21:11 Uhr

Bis  denne.

♥ Doris