b-ware! ladenkino

b-wareLadenkino

Ich liebe Kino. Das habe ich ja hier auch schon das ein oder andere Mal erwähnt.

Besonders gerne und gerade auch, wenn es warm ist, Frühling, und alle eigentlich draußen sitzen wollen, Füße im Wasser, kaltes Getränk und wenig am Leib, Musik, fast niemand hat doch da Lust auf Filme und Drinsitzen.

#ochnödochnichtbeidemwetter

Fast niemand. Außer mir und meinem Freund Manu.

Wir sind schon ungefähr hundert Jahre befreundet und ich könnte Küchenrollen mit seinen vielen großartigen Eigenschaften vollschreiben, das mach ich vielleicht auch irgendwann noch mal, aber auf alle Fälle gehört seine Leidenschaft fürs Kino und besondere Filme dazu.

Tollerweise kennt er sich da auch aus, der Gute.
Mein cineastisches Trüffelschwein.

Buddelt (mir zumindest) völlig Unbekanntes aus, weiß bestens Bescheid über Arthouse und Indie und all so was, kennt aufregende Regisseure und interessante Festivals und immer, immer, will er seine Schätze mit mir teilen.

Früher hab ich oft mit den Augen gerollt und hatte keine Lust auf seinen rumänischen Underground, bereut hab ich allerdings nie einen Film und mittlerweile folge ich artig und ohne Diskussionen all seinen Empfehlungen.

Und die Empfehlung/ The catch of the day von heute lautet:

b-ware! ladenkino.B-ware Kino

Dass es keinesfalls egal ist, wo man einen Film sieht, darüber sind wir uns ja hoffentlich alle einig, wa?

Das b-ware befindet sich in der Gärtnerstraße 19 in Friedrichshain und ist mit seinen plüschig-kitschigen Rokoko Polstermöbel, einer tollen Bar und unglaublich freundlichem Personal mein neues Lieblingskino!ladenkino

Gezeigt werden „vorwiegend schöne Filme, die woanders vernachlässigt werden“.

 

 

Außerdem ist eine Filmkunst-Cinethek angeschlossen und die hauseigenen
DVD-Labels Cinema surreal, schiess doch! und visimundi werden ebenfalls dort vertrieben.

Außerdem gibt’s im b-ware Public Viewing, das auch mir gefällt!

Jeden ersten Freitag im Monat, also jetzt am 6.Juni, guckt mal:
Die schlechtesten Filme aller Zeiten (“SchleFaZ”) sind zurück.
In den Original-Kulissen der Staffel 1 – der Filmkunst und dem Ladenkino – präsentieren wir die Fortsetzung der erfolreichen Tele-5-Show mit Oliver Kalkofe und Peter Rütten als kostenloses Public Viewing auf der großen Kino-Leinwand.
An jedem ersten Freitag im Monat um Punkt 22:10.
Folge 6 im Juni: “Meet Sugar Hill and her Zombie Hitman!” in DIE SCHWARZEN ZOMBIES VON SUGAR HILL, einem weiteren Blaxploitation-Klassiker aus den so verdammt coolen 70ern.

Inhalt
Nach dem gewaltsamen Tod des afroamerikanischen Nachtclubbesitzers Langston ist dessen Freundin Diana „Sugar“ Hill erfüllt von Wut und Rachegelüsten. Lieutenant Valentine von der Mordkommission, zugleich Dianas Ex-Geliebter, verspricht die Täter zu ergreifen, was der Schönheit allerdings nicht reicht. Verzweifelt bittet sie daher eine alte Voodoo-Priesterin ihr zu helfen. Mama Maitresse ruft daraufhin den mächtigsten aller Voodoo-Götter, Baron Samedi, den Herrn der Toten. Im Tausch für ihr „schwarzes Fleisch“, gewährt dieser ihr schließlich ein Heer von Untoten, um an den Gangstern Rache zu nehmen.
Quelle: Wikipedia

Pressestimmen
“Leichenreicher Horrorfilm auf dürftiger Drehbuchbasis und mit kruden Anschlussfehlern.”
(Lexikon des internationalen Films)

Der Titel! „Meet Sugar Hill and her Zombie Hitman“
Außerdem steh ich voll auf krude Anschlussfehler.

♥ Doris